Auch heuer stand wieder eine Leistungsprüfung auf dem Ausbildungsplan der Feuerwehr Adelsried. In diesem Jahr ging es um den Schwerpunkt technische Hilfeleistung. Die Übungsannahme war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei Nacht. Dementsprechend galt es für die Mannschaft die Einsatzstellenbeleuchtung aufzubauen, die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr zu sichern sowie den Brandschutz sicherzustellen. Natürlich musste auch mit dem Spreizer und der Rettungsschere die Befreiung der eingeklemmten Person simuliert werden. Auch mussten neben der genannten Einsatzübung noch Zusatzaufgaben wie Testfragen, Benennen von Hinweis- und Gefahrenzeichen sowie Gerätekunde absolviert werden.

Die Kreisbrandinspektion, vertreten durch Kreisbrandmeister Martin Metzger, Kreisjugendwart Bernd Schiffelholz und Schiedsrichter Andreas Obleser, konnte sich von dem hohen Ausbildungsstand der Gruppe überzeugen und bewerteten die Prüfung mit „hervorragend“.

Besonders war in diesem Jahr, dass insgesamt 3 Feuerwehrmänner die Höchststufe Gold-Rot (Stufe 6) abgelegt haben. Dies waren Raimund Issle, Oliver Ehrengruber und Florian Metz.

Philipp Pröll und Thorsten Emmer erhielten das Bronze Abzeichen (Stufe 1), mussten aber unter den Bedingungen der Stufe 2 teilnehmen (alle Funktionen wurden gelost).

Weiter erhielten Michael Mudersbach Silber (Stufe 2), Fabian Metz Gold (Stufe 3), Florian Graßl Gold-Blau (Stufe4) und Melanie Kruger Gold-Grün (Stufe 5).

Kommandant Markus Furnier dankte den Teilnehmern für die starke Leistung die durch die Gruppe an den Tag gelegt wurde. Ein großes Lob ging auch an Raimund Issle für die Organisation der Übungsabende.

2. Bürgermeister Karl Mayer, dankte im Namen der Gemeinde und des Gemeinderates ebenfalls allen Teilnehmern und der gesamten Wehr für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Inspektionsbesichtigung 2016


Alle drei Jahre werden die Feuerwehren im Freistaat Bayern durch die Kreisbrandinspektion besichtigt.
Ziel ist es, den Zustand der Gerätschaften und Fahrzeuge sowie den Kenntnis- und Ausbildungsstand
der Führungskräfte und Mannschaft zu überprüfen.


Am 04. April stellten sich die Feuerwehrdienstleistenden aus Adelsried den kritischen Augen des
Kreisbrandinspektors Rainer Kuchenbauer und Kreisbrandmeisters Martin Metzger. Begleitet wurden
diese durch die anwesende Bürgermeisterin und des zahlreich vertretenen Gemeindesrates.


Überprüft und kontrolliert wurde als erstes das Gerätehaus, die Fahrzeuge und Gerätschaften und im
Anschluss die Dokumentation aller einsatzrelevanten Bereiche.


Die Einsatztaktik wurde im Rahmen einer gestellten Einsatzübung überprüft.


Hierzu wurde ein Verkehrsunfall zwischen Kruichen und Bonstetten auf Höhe der Kläranlage
simuliert. Bei diesem Unfall wurde angenommen, dass ein mit 5 Personen besetzter PKW auf ein
landwirtschaftliche Fuhrwerk (Güllefass) aufgefahren ist. Bei diesem Unfall wurde der Fahrer des
PKW in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Besatzung des
Hilfeleistungslöschfahrzeuges mithilfe von Schere und Spreizer gerettet werden. Die anderen 4
Mitfahrer konnten mit leichteren Verletzungen das Fahrzeug verlassen und wurden durch die
bereitstehende Jugendgruppe betreut. Aufgrund der Vielzahl an Verletzen wurde vom Einsatzleiter
(1. Kommandant Markus Furnier) ein Verletztensammelplatz eingerichtet.


Ein weiterer Schwerpunkt war das beschädigte Güllefass. Hier trat, aufgrund des Unfalls, eine
größere Menge Gülle aus. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges wurde damit beauftrag, dass
Güllefass zu sichern, die Austrittstelle abzudichten und auslaufende Flüssigkeiten aufzunehmen.


Die Besatzung des Rüstwagens erhielt den Auftrag, eine Verkehrsabsicherung zwischen den
Ortschaften zu erstellen um hier für ein sicheres Arbeiten an der Unfallstelle zu sorgen.


In der anschließenden Besprechung dankten Kreisbrandinspektor Rainer Kuchenbauer,
Kreisbrandmeister Martin Metzger, sowie Bürgermeisterin Erna Stegherr Haußmann den
Feuerwehrfrauen und –männern für das gezeigte Engagement und den wertvollen Dienst, den sie für
die Allgemeinheit leisten. Besonders stolz zeigten sich alle auf die Jugendgruppe. Bei der letzten
Besichtigung war keine Jugendgruppe vorhanden und nun ist eine Stammgruppe von 20 Jugendlichen
aktiv.


Kommandant Markus Furnier bedankte sich sowohl bei seinen Kameraden für die geleistete Arbeit
bei Übungen und Einsätzen, als auch bei den Gerätewarten für die vielen ehrenamtlich geleisteten
Arbeitsstunden, damit Geräte und Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind. Ebenfalls dankte er der
Kreisbrandinspektion und Gemeinde für die Unterstützung. Abgerundet wurde der Abend bei einer
gemeinsamen Brotzeit.