1. Vorstand Wolfgang Stegherr konnte zu Beginn der Mitglieder- und Dienstversammlung 1. Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann, Gemeinderatsmitglied Josef Zott und Pfarrer Herbert Hermle sowie die anwesenden Mitglieder begrüßen.

Nach dem Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder verlas Schriftführerin Melanie Kruger das letztjährige Protokoll.

In seinem Bericht konnte Wolfgang Stegherr auf zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen im vergangenen Jahr zurückblicken.

Ein leichter Mitgliederzuwachs konnte verzeichnet werden.

Im Ausblick auf das Jahr 2017 nannte Stegherr den Faschingsball am 17.02. zusammen mit dem Sportverein, einen Kameradschaftsabend, den Tag der offenen Tür am 17.09. und die Nikolausfeier im Dezember.

Kassierer Florian Graßl erläuterte im Bericht Einzelheiten über die Finanzen des Vereins. Hier konnte, dank zahlreicher Spenden, der Kassenstand leicht erhöht werden.

Die Kassenprüfer Michael Kaiser und Werner Gerthofer bestätigten im Anschluss eine beanstandungslos geführte Kasse und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, welche einstimmig ausfiel.

Es folgte der sehr detaillierte Rechenschaftsbericht des 1. Kommandanten Markus Furnier.

Die 37 ehrenamtlich aktiven Feuerwehrfrauen und -männer mussten letztes Jahr in 95 Einsätzen ihr Können unter Beweis stellen. Leider konnte hier nicht mehr jedem geholfen werden.

Erfreulich zeigte sich Furnier über die gestiegene Anzahl an Übungsbesuchen, trotz 37 Ausbildungsveranstaltungen und zahlreichen weiteren Terminen. Ein weiterer Grund zur Freude ist die konstante Zahl der Jugendfeuerwehrmitglieder.

Abschließend bedankte sich Markus Furnier bei allen für ihre geleistete Arbeit, der Gemeinde und Kreisbrandinspektion für die Unterstützung sowie der Gerätewarte für die zahlreich ehrenamtlich geleisteten Stunden.

Jugendgruppenführer Michael Mudersbach berichtete von den Veranstaltungen und Übungen der Jugendfeuerwehr. Die erfreuliche Zahl von 19 Jugendlichen, davon 14 weiblichen Feuerwehranwärtern zeigt, dass man sich in Adelsried keine Sorgen um den Nachwuchs machen muss. Trotzdem ist man stets bemüht, die Zahl weiter zu erhöhen.

Die beiden Jugendsprecher Emilie Vogelhuber und Julian Czernoch bedankten sich im Namen der Jugend bei allen für die Unterstützung, vor allem bei der 24-Stunden-Übung. Hermann Wagner und Georg Zott erhielten für die besondere Unterstützung einen Bildband ausgehändigt.

Geehrt wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Wagner Hermann, Weißenböck Hermann, Guggenmos Max und Strauß Anton, für 60 Jahre Mitgliedschaft konnten Graber Michael, Schmid Anton und Steiner Franz sen. durch Wolfgang Stegherr ausgezeichnet werden.

Markus Furnier und Erna Stegherr-Haußmann durften Maximilian Endt und Florian Graßl nach bestandenem Lehrgang zu Gruppenführer ernennen.

Für 10 Jahre aktive Dienstzeit konnten Tschirsky Erik, Wörle Andreas und Graßl Florian ausgezeichnet werden.

Für bestandene Modulare Truppausbildung (Basismodul)

  • Vogelhuber Emilie
  • Zirch Christina
  • Dörfler Zarah
  • Dörfler Elisa
  • Kramer Maximilian
  • Ohnesorg Julia

Für bestandenen Lehrgang Atemschutzträger

  • Emmer Thorsten

An einem Tagesseminar der Staatlichen Feuerwehrschule konnte Florian Metz Neuerungen zur Modularen Truppausbildung kennenlernen.

Den Punkt Verschiedenes nutze Maximilian Endt um zwei technische Neuerungen in der Feuerwehr vorzustellen.

Zum einen wurde die Fahrzeughalle mit drei Bildschirmen ausgerüstet auf denen nun der aktuelle Einsatz angezeigt wird. Somit haben alle Aktiven jederzeit den gleichen Wissensstand zum Einsatzgeschehen. Diese Visualisierung konnte in Eigenregie durch zahlreiche ehrenamtliche Stunden und dank großzügiger Spenden verwirklicht werden. Eine weitere großzügige Spende wurde verwendet, um ein Tablet zu beschaffen. Hierauf befindet sich wichtige Software, die es dem Einsatzleiter ermöglicht schnell an wichtige Informationen zu gelangen.

1. Bürgermeisterin Erna Stegherr-Haußmann dankte allen für die geleistete Arbeit und sicherte auch für die Zukunft die finanzielle Unterstützung der Gemeinde zu.

Pfarrer Herbert Hermle bedankte sich ebenfalls für die regelmäßige Teilnahme an den kirchlichen Festen sowie die notwendigen Sicherungsmaßnahmen.